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Buche im Thüringer Wald

Thüringer Wald

Buche

Buchen haben es schwer im Kampf um das Licht gegen die schneller wachsenden Fichten. Ohne den Einfluß des Menschen wären sie die vorherrschende Baumart in Deutschland.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war der deutsche Wald aber durch Bergbau, Eisenhütten, Salinen und Bauholz regelrecht ausgeplündert. Erst mit dem Einzug der „geregelten Forstwirtschaft“, die u.a. mit Schnellwachstum, guten Erträgen, herausragenden Holzeigenschaften und Anspruchslosigkeit auf wirtschaftliche Nachhaltigkeit ausgerichtet war begann der Siegeszug der Fichte.

Der großflächige Fichtenreinbestand bei Oberhof ist zudem eine Folge von verheerenden Orkanschäden und Borkenkäferbefall zwischen 1946 und 1954. Um das Areal möglichst schnell wiederzubewalden wurden erneut Fichten angepflanzt. Nicht ohne Folgen – denn die Monokulturen erweisen sich weniger widerstandsfähig als ein Mischwald mit einem ausgewogenen Verhältnis von Laub- und Nadelgehölzen. Zuletzt sorgte im Januar 2007 das Sturmtief Kyrill für starke Verwüstungen auf den Höhenzügen des Thüringer Waldes. Damals fielen allein in Thüringen 3 Mio. Festmeter (davon über 88% Fichte) als Schadholz an.

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